Segeln in der Karibik

Zwei traumhafte Törnangebote:

  • Karibik – segeln im Passat
  • Kuba – eine andere karibische Welt

Karibik – segeln im Passat

chart_karibikDie Karibik, ein Paradies für jeden Segler! Segeln im T-Shirt bei rauschender Fahrt. Ein unsagbar großer Reichtum an exotischen Unterwasserwelten. Im türkisblauen, glasklaren Wasser tummeln sich Fischschwärme um farbige Korallenriffe. Ein Anblick, der sicherlich unvergesslich bleiben wird. Da durch die Passatwinde sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, bleibt uns genügend Zeit, in der riesigen Badewanne zu schnorcheln, zu baden und zu relaxen. Aber auch auf den Inseln erwarten uns viele beeindruckende Erlebnisse. Die Unterschiede der einzelnen Inselstaaten liegen nicht nur in den verschiedenen Kulturen und Lebensweisen der Bewohner, sondern ebenso in der unglaublich üppigen und andersartigen Vegetation.

Törnangebote:

Törn A:
Von Martinique startend, segeln wir gen Süden. Windbedingt geht es in schneller Fahrt über St. Lucia und St. Vincent zu den Tobago Cays. Natürlich nicht in einem Rutsch, sondern mit verschiedenen Zwischenstopps. Meist heben wir uns längere Aufenthalte auf St. Lucia und St. Vincent für den Rückweg auf.

Palme am Ufer

Segeln unter Palmen

In den Grenadinen angekommen, hat auch der letzte Mitsegler den Stress der Arbeit vergessen und beschäftigt sich mehr mit Schwimmen und Schnorcheln. Das Horse Shoe Riff ist eines der Highlights dieser Reise. Fünf Inselchen, geschützt durch ein vorgelagertes Riff, können erkundet werden.
Union Island bietet die Möglichkeit eines Buffets mit Musik und Tanz. Zwar ein wenig touristisch, hat aber immer viel Spaß gebracht. Ruhiger wird es wieder in Mayreau. Hier spüren wir noch die Spuren der ehemaligen französischen Besitzer dieser Insel. Schöne Schnorchelgründe finden wir hier oder auch auf der nächsten Etappe, in Canouan.
Massentourismus und Kreuzfahrttourismus haben auf dieser Insel keine Chance. Die Mustique Company reglementiert den Bau von Häusern und verbietet die Anlandung von Schiffen mit mehr als 16 Gästen.
Völlig anders stellt sich die nur wenige Seemeilen entfernte Insel Bequia dar. Lange Seefahrertradition und der Walfang haben eine große Weltoffenheit hinterlassen. Der Obst- und Gemüsemarkt ist in fester Hand der Rastas. Der Geschäftstüchtigkeit sollte man mit Freundlichkeit entgegnen. Vielleicht nicht nur bei dem einen kaufen. Ruhig ein wenig plaudern und scherzen, dann hat man die richtige Linie getroffen und kann ein sehr amüsantes Kauferlebnis erfahren.
In der Bucht “Wallilabou” (St. Vincent) treffen wir auf die Filmkulissen des Films “Fluch der Karibik”. Trauben von Einheimischen versuchen, mit uns kleine Geschäfte zu machen. Wir sollten hierfür – auch wenn es zeitweise lästig ist – offen sein und den Kauf von kleinen Schmuckstücken oder Obst als eine Form der Entwicklungshilfe ansehen, die tatsächlich auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Auf der Rückreise nochmals St. Lucia ersegelnd, erwartet uns in der Marigot Bay eine weitere Filmkulisse (“Dr. Doolittle”). Eine neue Hotel- und Appartementanlage hat zwar die Bucht sehr stark verändert, dennoch ist sie ein lohnenswertes Ziel geblieben.
Abschied von der Karibik nehmen wir bei dieser Reise nach einem Schlag von ca. 20 Seemeilen wieder in Martinique.

Törn B:

Deplhin im Kielwasser

Begleiter

Gelegentlich führen uns Reisen von Martinique gen Norden.
In Le Marin startend, segeln wir am ersten Tag in die Bucht von Grande Anse d´Arlet. Wenn sich die Crew bis hier als seefest erwiesen hat, segeln wir gern in einem Schlag bis nach Antigua. Hierfür brauchen wir 22 bis 28 Stunden. Genug Gelegenheit, sich dem Sternenhimmel der Karibik zu widmen. Wer keine Wache hat, kann natürlich auch schlafen gehen. Keine Angst, wir können auch in kleineren Etappen nach Antigua segeln.
English Harbour ist der wohl schönste Hafen, nicht nur von Antigua, sondern der gesamten Karibik und natürlich very british. Alte Bauten der britischen Marine wurden liebevoll restauriert und bieten nun dem Yacht- und Landtourismus Einblicke in die koloniale Geschichte der Karibik.
In Antigua finden wir auch sehr schöne Ankerbuchten und Strände, die wir in den folgenden Tagen besuchen können. Weiter geht es zurück in den Süden. Guadeloupe ist für uns eher ein Zwischenstopp.
Die Zahl sicherer Ankerplätze ist an der Westküste leider recht begrenzt.
Südlich von Guadeloupe warten schon “Les Saintes” auf uns. Eine sehr schöne Inselgruppe, um die Briten und Franzosen sehr heftig gekämpft haben. Ein eindrucksvolles Fort zeugt noch von dieser Zeit, aber die schönen Buchten und der Ort lassen uns schnell an nicht so grausame Dinge denken.
Unsere Reise führt uns weiter nach Dominica, der Obst- und Gemüsekammer der Karibik, die nicht mit der „Dom. Rep.“ zu verwechseln ist. Zwei längere – geführte – Landausflüge sollten hier schon auf dem Programm der Crew stehen. Die Vielfalt der Natur ist in dieser Gegend wohl absolut einmalig. Hohe Vulkanberge, üppiger Regenwald samt reichhaltiger Vogelwelt und imposanten Wasserfällen warten auf unseren Besuch.
Nun, schon bald am Ende unserer Reise angelangt, segeln wir wieder nach Martinique; St. Pierre und vermutlich ein zweites Mal Grande Anse d´Arlet sind unsere Stationen, bevor wir wieder in Le Marin einlaufen.

Alle Törntermine und Preise gibt es hier!

Törninfos zu diesem Revier:
  • Veranstalter: Arkadia Yachtcharter und Segelreisen, Baesweiler
  • Ausgangshafen: Martinique
  • Segelyacht: Katamaran
  • Doppelkabinen: 4 oder 5
  • Kojen: 8-10 je nach Schiffstyp
  • Belegung: Mind. 2 bis max. 8 Personen + Skipper/in
  • Check-in: Samstag ab 17.00 Uhr
  • Check-out: Samstag bis 10.00 Uhr
  • Kabineneinteilung: Nur gleichgeschlechtliche Belegung oder Paare
  • Liegegebühren: Auch im Ausgangshafen von der Crew zu entrichten
  • Endreinigung: Durch die Crew
  • Zusatzkosten: An- und Abreise ist nicht im Törnpreis enthalten, Flug kann vermittelt werden
  • Verpflegung: Etwa 150,- Euro pro Woche pro Person, je nach Aufwand
  • Bordkasse: Ca. 80,- Euro pro Woche und Person für Diesel, Wasser, Gas, Hafengebühren usw.
  • Der Skipper wird von der Bordumlage freigehalten und mitverpflegt.

Bitte beachten Sie auch die wichtigen Törninfos!

Kuba – eine andere karibische Welt

chart_cubaSelbst erfahrene KaribikseglerInnen erleben in Kuba ein unvergleichliches Segelrevier. Gut, weiße Strände, Sonne, Palmen, Musik und karibisches Meer finden wir nicht nur in Kuba. Allerdings müssen wir hier dieses Erlebnis nicht mit so vielen anderen Schiffen teilen. Außerhalb der wenigen Marinas treffen wir eher selten andere Yachten. Häufiger kommen da schon Fischer an unser Boot, um uns für kleines Geld mit Fisch oder Lobster zu versorgen. Diese Nahrungsquelle ist ein wichtiger Bestandteil unserer Reise, denn außerhalb der größeren Orte sind die Einkaufsmöglichkeiten sehr beschränkt. So ist auch bei uns der erste Tag ein wenig durch das „Einkaufserlebnis“ geprägt, das nicht immer nur Freude bereitet. Einige Sachen sind nur nach mehreren Anläufen, oder auch gar nicht zu bekommen. Verhungert ist aber bislang noch keine/r.
Auch sonst ist in Kuba Organisations- und Improvisationstalent gefragt, da es an vielen Dingen mangelt. Gleichwohl steht dieses Land in vielen Bereichen besser da, als die meisten Nachbarstaaten. Neben einem sehr hohen Standard im Bildungs- und Gesundheitswesen, gelingt es dem Staat die Bevölkerung zumindest ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, wenn wir uns nur einmal die benachbarte Insel Haiti/Dom. Rep. betrachten. Die Kindersterblichkeitsrate ist geringer, als in den USA. Ansonsten ist die Versorgungslage noch sehr stark durch die Blockadepolitik der Amerikaner geprägt. Trotz Mangelwirtschaft haben wir es hier mit der wohl geringsten Kriminalitätsrate in der Karibik zu tun.
Klimatisch ist Kuba relativ konstant. Die Lufttemperatur liegt im Jahresverlauf zwischen 25 und 30 Grad. Somit treffen wir auch eine sehr gleich bleibende Wassertemperatur von ca. 25 Grad an. Zwischen November und April regnet es durchschnittlich an ca. drei Tagen im Monat. Zwischen Mai und Oktober erhöht sich dieser Wert auf bis zu 10 Tage. Die größte Gefahr von Hurrikanen besteht zwischen August und Oktober. Mit durchschnittlichen 8 bis 12 Knoten Wind ist Kuba ansonsten alles andere als ein Starkwindrevier.

Die Fockschot auf der Winsch.

Die Fockschot auf der Winsch.

Unsere Reisen starten und enden in der alten Hafenstadt Cienfuegos. Nur ein schmaler Kanal verbindet die Bahia Cienfuegos mit dem Karibischen Meer. Dies ist für den Wasseraustausch dieses 88 qkm großen „Binnensees“ nicht so klasse, macht diese Bucht aber zu einem der sichersten Liegeplätze der Karibik. Die Stadt bietet brauchbare Versorgungsmöglichkeiten. Sehr gut erhalten und schön restauriert ist der historische Stadtkern. Abends finden häufig Open-Air-Veranstaltungen statt und es wird viel gefeiert. Von Cienfuegos segeln wir in westlicher Richtung mit einem Zwischenstopp in Guano nach Cayo Largo und zu den umliegenden Cayos. Dieser Bereich ist touristisch etwas weiter erschlossen. Die eine oder andere Cocktailbar finden wir auf den Inseln. Allerdings lange nicht in dem Umfang, wie wir es von anderen karibischen Inseln her kennen. Kuba hat zwar schon lange erkannt, welch gute Einnahmequelle der Tourismus bietet, wird wohl aber (hoffentlich) keine Auswüchse wie in der Dominikanischen Republik zulassen. In Cayo Largo gibt es verschiedene Möglichkeiten für Flaschentaucher. Da uns die Tauchschulen mit ihren Booten von unserem Ankerplatz abholen können, wird es an Bord wohl keinen Stress zwischen Tauchern und Nicht-Tauchern geben. Auch wenn wir in diesem Gebiet zahlreiche Hotels vorfinden, gibt es vielfältige Ankermöglichkeiten, abseits der Touristenströme. Einzelne Anlegestellen bieten Versorgungsmöglichkeiten für Wasser und Lebensmittel. Einzelne Reisen sind als 2wöchige Reisen konzipiert. Hier besteht dann die Möglichkeit, die Reise von Cayo Largo weiter in Richtung Isla Juventud oder in Richtung Trinidad zu führen. Bei der Trinidad-Variante gäbe es die Möglichkeit, die Jardines de la Reina (Gärten der Königin) zu streifen. Diese Inseln sind weitgehend unbewohnt und touristisch kaum erschlossen. Wer Interesse an einer 2wöchigen Reisevariante hat, die bei uns terminlich nicht erfasst ist, kann sich gerne bei uns melden. Insbesondere bei etwas langfristigerer Buchung können wir versuchen, einen weiteren 2wöchigen Törn einzuplanen.

Vor dem Segeln vielleicht Havanna kennenlernen?

Wer nach Kuba reist, sollte nicht nur zum Segeln kommen. Ein Besuch von Havanna und/oder Trinidad (Weltkulturerbe) sollten unbedingt ein Bestandteil der Reise sein. Es ist erstaunlich, wir sehr sich dieses Land – trotz wirtschaftlicher Not – bemüht, historische Bauten zu erhalten. Wir bieten hier ein Komplettpaket eines befreundeten Veranstalters an, von dessen Qualität wir uns wiederholt persönlich überzeugt haben.

Hier unsere Empfehlung:
Vor dem Segeln: 4 Tage (3 Übernachtungen) Havanna
1. Tag: Flughafentransfer von Havanna oder Varadero in ein gepflegtes 4 Sterne-Hotel im restaurierten Altstadtkern Havannas. Es gibt in den Randbezirken Havannas billigere Hotels, deren Preis sich allerdings durch nötige Taxifahrten relativiert. Die Altstadt von Havanna ist so interessant, dass es von Vorteil ist, auch hier zu wohnen.
2.Tag: Stadtrundgang/Stadtrundfahrt inkl. Mittagessen. Klingt vielleicht ein wenig langweilig/gewöhnlich, ist aber unbedingt zu empfehlen. Die Reiseleiterin, spricht hervorragend deutsch und ist äußerst kompetent in alle Fragen, die die Stadt und das Land betreffen.
3. Tag: Der dritte und letzte Tag in Havanna steht zur freien Verfügung, wobei Clothilde auch hierfür zahlreiche gute Tipps hat.
4. Tag: Transfer nach Cienfuegos wo die Törns beginnen und enden.

Nach dem Segeln Strandhotel in Trinidad?
Hier bieten wir zum Beispiel 5 Tage (4 Übernachtungen) in einem Strandhotel mit All-inclusive-Verpflegung an.

Alle Törntermine und Preise gibt es hier!

Törninfos zu diesem Revier:
  • Veranstalter: Arkadia Yachtcharter und Segelreisen, Baesweiler
  • Ausgangshafen: Cienfuegos
  • Segelyacht: Katamaran
  • Doppelkabinen: 4 odere 5
  • Kojen: 8-10 je nach Schiffstyp
  • Belegung: Mind. 2 bis max. 8 Personen + Skipper/in
  • Check-in: Dienstag ab 17.00 Uhr
  • Check-out: Dienstag bis 10.00 Uhr
  • Kabineneinteilung: Nur gleichgeschlechtliche Belegung oder Paare
  • Liegegebühren: Auch im Ausgangshafen von der Crew zu entrichten
  • Endreinigung: Durch die Crew
  • Zusatzkosten: An- und Abreise ist nicht im Törnpreis enthalten, Flug kann vermittelt werden
  • Verpflegung: Etwa 150,- Euro pro Woche pro Person, je nach Aufwand
  • Bordkasse: Ca. 60,- Euro pro Woche und Person für Diesel, Wasser, Gas, Hafengebühren usw.
  • Lokale Steuern z.Zt. 9,-€ p.T.
  • Der Skipper wird von der Bordumlage freigehalten und mitverpflegt.

Bitte beachten Sie auch die wichtigen Törninfos!

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