Überführungstörns Atlantik und Mittelmeer

Törns über den Atlantik und durch das Mittelmeer

Segelyacht am Wind mit Krängung (Schräglage) auf dem Mittelmeer

Segeln am Wind

Einmal über den Atlantik – der Traum eines jeden Seglers. Waren derartige Reisen früher ein wirkliches Abenteuer, so sind sie heute kalkulierbarer geworden. Segel-Reffanlagen erleichtern (trotz all ihrer Macken) die Arbeit an Deck. Moderne Elektronik macht die Navigation fast zu einem Kinderspiel. Wetterberichte kommen regelmäßig auf das Schiff und eine umfangreiche Sicherheitsausstattung steht im Fall der Fälle zur Verfügung.
Dennoch sind diese Reisen nur teilweise etwas für „Newcomer“. Die TeilnehmerInnen brauchen zwar keine überdurchschnittliche Segelerfahrung, sie sollten aber (nach ersten Tagen der Gewöhnung) seefest sein. Bei der Zusammenstellung der Crews wird darauf geachtet, dass ausreichend Erfahrung an Bord kommt. Somit ist auch Platz für Neulinge, die noch nicht allein eine Wache übernehmen könnten. Die Ansprüche dieser Reisen sind sehr unterschiedlich.

Mittelmeer

Die Fahrten durch das Mittelmeer sind durchaus auch für AnfängerInnen geeignet. Hier gibt es ein paar längere Abschnitte zu durchsegeln, jedoch werden die Nächte häufig in Häfen verbracht und es bleibt genügend Zeit für Landgänge. Während unserer üblichen Törns segeln wir etwa 150 Seemeilen pro Woche. Auf dem Atlantik werden es schnell über 500 Seemeilen werden.

Athen – Kos – Durch die Kykladen zum Inselreich der Dodekanes

Der Törn startet in Athen und führt durch die Kykladen und weiter zur Inselgruppe des Dodekanes, wo die Reise dann in Kos endet. Viel zu selten besuchen wir diese schöne Inseln. In der Kombination dieser beiden Törns ergibt sich ein sehr schönes Spectrum des Segelns in der Aegaes.

Athen – Sizilien – Durch den Kanal von Korinth und über die Adria
Segelyacht steuert eine Küste an

Überführungstörn

Die Segelyacht segelt in zwei buchbaren Abschnitten von Athen nach Sardinien. Der Golf von Korinth – mit der grandiosen Fahrt durch den Kanal von Korinth – werden erste Ziele sein, bevor die Reise zur Insel Kephalonia geht. In 30 – 40 Stunden geht es dann non-stopp über die südliche Adria vermutlich nach Rocella Ionica. Der Törn endet dann in Catania auf Sizilien. Flugtechnisch ist diese Reise meist recht gut zu machen.

Sizilien – Sardinien – Durch die Straße von Messina zu den Liparischen Inseln

Auch für die Anschlussreise die von Sizilien nach Sardinien geht, sind meist gute Flüge zu bekommen. Man könnte diese Reise auch als die Reise der Vulkane nennen. Von Catania geht es vorbei am Ätna durch die Straße von Messina. Im nächsten Abschnitt werden wohl die Liparischen Inseln ein Ziel sein. Von hier könnte man eventuell den aktiven Stromboli sehen. Je nach Wind könnte auch noch die sehr selten besuchte Insel Ustica angesteuert werden, bevor es in einem langen Schlag nach Sardinien geht. Der Törn endet in der Nähe von Cagliari.

Atlantik – Mittelmeer – Ein Einstieg zum anspruchsvollen Segeln

Die Segelyacht bewegt sich von Gran Canaria in unser Sommerrevier – den Balearen.
Der erste buchbare Reiseabschnitt geht von Gran Canaria eventuell über Madeira und Gibraltar nach Malaga. Gut 900 Seemeilen werden es wohl werden, wenn wir diese Reise hinter uns haben. Hier gibt es schon einmal sieben Tage am Stück ohne Landgang, dafür erste Erfahrungen über die endlos erscheinende Weite des Atlantiks. Die Ankunft im ersten Hafen nach durchsegelten Tagen und Nächten lässt erahnen, wie sich WeltumseglerInnen fühlen mögen, wenn sie nach Wochen auf See wieder einen Hafen ansteuern. Unvergessen werden die Wachen in der Nacht bleiben: Zu zweit oder zu dritt in eine Wache eingeteilt, das Schiff sich in langer Atlantikwelle harmonisch wiegend und darüber ein grandioser Sternenhimmel. Auch wenn sich Wind und Wellen einmal etwas ruppiger zeigen mögen, werden die Stunden in Harmonie der bleibende Eindruck sein. Jedes Crewmitglied ist bei diesen Reisen vergleichsweise etwas mehr gefordert. So müßen alle Wache gehen und das Schiff in einer kleinen Gruppe führen. Bei Manövern können die Mitglieder einer Wache natürlich durch weitere Crewmitglieder unterstützt werden. Außerdem steht bei Problemen selbstverständlich der Skipper jederzeit zur Verfügung. Besonders dieses „etwas mehr gefordert werden“ hat seinen Reiz und die Seebeine wachsen ein wenig schneller. Für viele MitseglerInnen waren derartige Törns schon ein Einstieg zum eigenverantwortlichen Chartertörn mit eigener Crew oder zur ersten Reise unter dem eigenen Kiel. Wenn es die Windverhältnisse zulassen, sollte die Reise über die Insel Madeira gehen. Ein lohnender Zwischenstopp, der allerdings häufiger mit „Wind auf die Nase“ erkämpft werden muss. Ziel ist es hierbei aber auch, günstigere Winde für die Weiterfahrt nach Gibraltar zu ersegeln. Die marokanische Küste meiden wir, weil sich hier oft eine ungemütlich hohe Welle aufbaut. Die riesigen Fischernetze vor der Küste und die Bürokratie der Hafenbehörden erschweren zusätzlich diese ansich reizvolle Variante.

Malaga – Alicante – Spanische Festlandsküste und schon – vermutlich – sommerliche Temperaturen

Weiter geht es von Malaga nach Alicante. Mit 240 Seemeilen ein gemäßigtes Ziel. Keine Angst, die Hochburgen des Tourismus können wir gut umschiffen. An vielen Orten finden wir hier noch normales spanisches Leben vor. Sehr lohnend auch, die Stadt Alicante.

Alicante – Mallorca – Über Formentera und Ibiza

Alicante ist auch der Hafen für den nächsten Crewwechsel für die Weiterfahrt nach Mallorca. Mit ca. 180 Seemeilen bleibt auch diese Strecke noch überschaubar. Sie führt uns am ersten/zweiten Tag wohl noch an der spanischen Küste nach Norden. Dann geht es Formentera und Ibiza. Bevor die Reise in Mallorca endet, kann eventuell noch die Naturschutzinsel Cabrera angelaufen werden.

Alle Törntermine und Preise gibt es hier!

Bitte beachten Sie auch die wichtigen Törninfos!

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